Samstag's Brunch 3

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Willkommen zum dritten Samstag’s Brunch. Anbei findest Du die Highlights, welche wir im Laufe dieser Woche auf Twitter gepostet haben. 

In der vergangenen Woche wurden die Details zur Überbrückungshilfe publiziert, welche auch als Nachläufer der Soforthilfe verstanden werden kann. Die Details findest du unter dem Paragraphen: ‘Neuigkeiten zu den Unterstützungsprogramme des Bundes und der Länder’.

Unter ‘Verschiedene Förderungen’ findest du Unterstützungsprogramme, welche kürzlich publiziert wurden, jedoch nicht direkt mit der Überbrückungshilfe zusammenhängen.

In den ‘Wirtschaftsmeldungen’ haben wir einige aussagekräftige Publikationen dieser Woche ausgesucht, welche einen guten Einblick in die momentane Wirtschaftslage erlauben. In unserem ‘Schlusswort’ geben wir Dir unseren Eindruck der Lage.

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Wir freuen uns auf Dich! In der Zwischenzeit, viel Spass mit unserem kurzen Wochenrückblick:

Überbrückungshilfe des Bundes und der Länder

Bund (BMWI)-  Die Überbrückungshilfe bietet finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbständige, sowie gemeinnützige Organisationen. Sie hilft, Umsatzrückgänge während der Corona-Krise abzumildern. Die Förderung ist ein gemeinsames Angebot von Bund und Ländern. Hier geht’s zum Artikel.

Nordrhein-Westfalen – Das Land ergänzt die Hilfen des Bundes um ein Zusatzprogramm für den Unternehmerlohn: Mit der „NRW Überbrückungshilfe Plus“ erhalten Solo-Selbstständige und Freiberufler eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate. Die Landesregierung rechnet mit 100.000 Antragstellern für das Zusatzprogramm und stellt hierfür 300 Millionen Euro bereit. Hier geht’s zum Artikel.

Baden-Württemberg – Wie schon bei der Soforthilfe Corona wird das Land auf Antrag einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat berücksichtigen und auszahlen. „Damit unterstützen wir vor allem die große Zahl der Soloselbständigen, die nur geringe Fixkosten haben und sichern deren Existenz“, so die Ministerin. Hier geht’s zum Artikel.

Das Land unterstützt gemeinnützige Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind, mit bis zu 15 Millionen Euro. Betroffene Vereine oder Organisation erhalten einmalig maximal 12.000 Euro. Hier geht’s zum Artikel.

Ab 15. Juli können Soloselbständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten Sofortbürgschaften beantragen. Das Land schließt damit eine bestehende Lücke. Hier geht’s zum Artikel.

Schleswig-Holstein – Parallel zum jüngsten Konjunkturpaket des Bundes stellt auch die Landesregierung die Weichen für weitere Finanzhilfen im Zuge der Corona-Krise: „Es können damit für einzelne Betriebe Darlehen oder Beteiligungen zwischen 100.000 und 750.000 Euro bereitgestellt werden, sofern in den kommenden sechs Monaten ein Umsatzausfall von mindestens 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr glaubhaft gemacht werden kann.“ Der Nachweis müsse durch eine plausibilisierte Bestätigung von Hausbank, Steuerberater, Unternehmensberater oder Wirtschaftsprüfer erbracht werden. Hier geht’s zum Artikel.

Weitere Informationen bzgl. Unterstützungsmöglichkeiten für Startups, kleine und mittelständische Unternehmen und Kulturschaffende findest du unter Ressourcen Länder, Bundes Ressourcen Bund und Andere Ressourcen auf unserer Webseite. 

Verschiedene Förderungen

Bund (BMWI) – Die geänderte Förderrichtlinie zur „Innovationsprämie“ ist in Kraft. Damit wird der staatliche Anteil für die Förderung von E-Autos verdoppelt. So erhalten reine E-Autos künftig eine Förderung in Höhe von bis zu 9.000 Euro; Plug-in-Hybride erhalten eine Förderung in Höhe von bis zu 6.750 Eur. Hier geht’s zum Artikel.

Berlin – Mit einem Förderprogramm will Berlin nun die digitale Filmproduktion mit jährlich zwei Millionen Euro stärken. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sprach am 08. Juli 2020 von einem «Push für die Filmbranche», der nach der Corona-Krise zum richtigen Zeitpunkt komme.   Hier geht’s zum Artikel.

Niedersachsen – Der Gesundheitspreis 2020… in besonderen Zeiten!  Gesucht werden Beispiele guter Praxis in den folgenden Preiskategorien:  

1. Gesundheitskompetenz – mehr denn je gefragt!  

2. Die psychosoziale Gesundheit in Zeiten von Distanz erhalten  

3. eHealth – digitale Lösungen in herausfordernden Zeiten 

Anmeldeschluss 31.Juli 2020. Hier geht’s zum Artikel.

Schleswig-Holstein – Die Förderbedingungen des “Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein” nochmals verbessert. Die Obergrenze der Kosten von Weiterbildungsmaßnahmen, die bisher bei 3.000 Euro lag, entfällt. Außerdem besteht jetzt die Möglichkeit, den Weiterbildungsbonus mehr als einmal in der aktuellen Förderperiode in Anspruch zu nehmen. Durch den Weiterbildungsbonus werden bis zu 50 Prozent der Seminarkosten übernommen, wenn dies zuvor bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein beantragt und bewilligt wurde. Hier geht’s zum Artikel.

Thüringen – Sonderprogramm Familienerholung: Unterstützungsangebot für Familien als Würdigung und Anerkennung der herausragenden Leistungen von Familien in der Zeit der Pandemie:

  • 20 Euro je Übernachtung für Erwachsene und Kinder ab 18 Jahre 
  • 15 Euro je Übernachtung für Kinder bis 17 Jahre(Der Zuschussbetrag des Landes wird mit dem Rechnungsbetrag der Familienerholungseinrichtung direkt verrechnet.)
  • Das Programm startet am 7. Juli 2020 und endet zum 31. Dezember 2020.

Hier geht’s zum Informationsblatt.

Wie die Thüringen Staatskanzlei bekannt gab, können ab sofort gemeinnützige Träger aus dem Bereich der Soziokultur, freien Theater, Festivals und Kinos Finanzhilfen zur Kompensation von Einnahmeausfällen, die infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie entstanden sind, beantragen. Anträge im Bereich der Festivals, Soziokultur und Freien Theater können bis zum 31. Juli 2020 bei der GFAW gestellt werden (Anträge im Bereich der Kinos bis zum 31. August 2020). Die Antragsteller müssen ihre Einrichtung in Thüringen haben. Voraussetzung für eine Beantragung ist, dass der Antragsteller alles unternommen hat, um seine laufenden Kosten so weit wie möglich zu reduzieren. Hier geht’s zum Artikel.

Wirtschaftsmeldungen

Auftragslage, Handel und Industrie Risiken

Destatis – Die Corona-Krise prägt somit seit einigen Monaten die Entwicklungen im Verarbeitenden Gewerbe. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, ist der Auftragseingang im Mai 2020 saison- und kalenderbereinigt um 30,8 % zurückgegangen. Hier geht’s zum Artikel.

Destatis: Autragseingang im Verarbeitenden Gewerbe Deutschland
Destatis: Autragseingang im Verarbeitenden Gewerbe Deutschland

Destatis – Im Mai 2020 wurden von Deutschland Waren im Wert von 80,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 73,2 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die Exporte im Mai 2020 um 29,7 % und die Importe um 21,7 % niedriger als im Mai 2019. Hier gehts zum Artikel.

Aussenhandel Deutschland
Aussenhandel Deutschland

IW Köln – Gut die Hälfte der Exportmärkte der Industrie wird im laufenden Jahr um mindestens 6 Prozent schrumpfen. Das makroökonomische Marktumfeld der deutschen Exportwirtschaft hat sich infolge der Corona-Pandemie enorm verschlechtert. 

Hier geht’s zum Artikel. / Hier geht’s zur Studie.

IW Koeln: Industrierisiken
IW Koeln: Industrierisiken

Insolvenzen

Destatis – für den Juni 2020 zeigen die vorläufigen Angaben zu den eröffneten Regelinsolvenzen in Deutschland  wie bereits in den vorangegangenen Monaten eine deutliche Abnahme an Verfahren. Im Vergleich zum Juni 2019 sank die Zahl der eröffneten Regelinsolvenzverfahren um 8,6 %. Diese vorläufigen Angaben veröffentlicht das Statistische Bundesamt seit dem Berichtsmonat März.

Die wirtschaftliche Not vieler Unternehmen durch die Corona-Krise spiegelt sich somit bislang nicht in einem Anstieg der gemeldeten  Unternehmensinsolvenzen  wider. Ein Grund dafür ist, dass die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen seit dem 1. März 2020 ausgesetzt ist. Hier geht’s zum Artikel.

Regelinsolvenzverfahren Deutschland
Regelinsolvenzverfahren Deutschland

ifo Institut – Ein gutes Fünftel der deutschen Unternehmen sieht sein Überleben durch die Coronakrise gefährdet. Das ergibt sich aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts. 21 Prozent der Firmen antworteten im Juni, die Beeinträchtigungen durch Corona seien existenzbedrohend. „In den kommenden Monaten könnte sich eine Insolvenzwelle anbahnen“, sagt ifo-Forscher Stefan Sauer. Hier geht’s zum Artikel.

ifo Umfrage: Coronakrise bedroht Existenzen
ifo Umfrage: Coronakrise bedroht Existenzen

IW Köln – Erholt sich die Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte schnell, entsprechend des sogenannten V-Szenarios, ist mit einem Anstieg der Insolvenzen im Vergleich zum Vorjahr zwischen sechs und 15 Prozent zu rechnen. Dauert es länger mit dem Aufschwung, also wie im U-Szenario, könnten die Insolvenzen gar um bis zu 30 Prozent steigen. Allerdings könnte ein Teil der Fälle auch erst 2021 realisiert werden. Hier geht’s zum Artikel.

Gewinner

Tagesschau – Ausgerechnet die Corona-Krise hat Apple, Amazon, Google und Facebook die Tür zur letzten kaum digitalisierten Bastion geöffnet: dem Gesundheitssektor. Die Tech-Giganten bieten Corona-Tests, Tracing-Apps, Health-Plattformen und digitale Assistenten an. Zudem kooperieren sie mit Krankenhäusern und Big Pharma. Hier geht’s zum Artikel.

Der E-Commerce Verband – In einer Zusatzbefragung unter ca. 2500 Konsumenten gab gut jeder Zweite der Befragten (53,6 Prozent) an, dass er aufgrund der Erfahrungen in der Corona-Krise künftig mehr online bestellen werde. 

Konkret nach Warengruppen gefragt, gaben 21,6 Prozent der Befragten an, mehr Lebensmittel online bestellen zu wollen; nur 11,6 Prozent gaben an, ihre Online-Ausgaben hier reduzieren zu wollen. Auch im Hinblick auf Medikamente, Drogerieprodukte und Tierbedarf äußerten deutlich mehr Befragte die Absicht, ihre Online-Einkäufe künftig zu steigern als sie zu verringern. Abseits der Waren des täglichen Bedarfs wollen die Konsumenten hauptsächlich bei Bekleidung und gedruckten oder elektronischen Büchern künftig eher mehr Geld im Internet ausgeben als weniger. Hier geht’s zum Artikel

Verschiedenes

Unterstützung von Grossunternehmungen – Der WSF dient der Stabilisierung der Wirtschaft in Folge der Coronavirus-Pandemie. Mit einem Gesamtvolumen von bis zu 600 Milliarden Euro stellt er deutschen Unternehmen branchenübergreifend Stabilisierungsmaßnahmen zur Stärkung ihrer Kapitalbasis und zur Überwindung von Liquiditätsengpässen bereit. Der WSF richtet sich an Unternehmen der Realwirtschaft, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hätte. Hier geht’s zum Artikel.

Schlusswort

In unserem letztwöchigen Schlusswort erwähnten wir, dass in der zweiten Jahreshälfte steigende Insolvenzen zu erwarten sind. 

Mit diesen Erwartungen stehen wir nicht alleine, wie die Umfrage des ifo Instituts zeigt. Auch das IW Köln rechnet mit einem Anstieg der Insolvenzen im Vergleich zum Vorjahr zwischen sechs und 15 Prozent und sogar 30% in einem “Worst Case” Scenario. Das momentan tiefe Insolvenzen Volumen ist wohl die Ruhe vor dem Sturm und auf die ausgesetzte Insolvenzantragspflicht für Unternehmen vom 1. März 2020 zurückzuführen.

Positiv zu vermerken ist, dass die letzten beiden Monate, Anzeichen der wirtschaftlichen Erholung aufweisen. Diese scheint jedoch eher schleppend zu sein und wird, unserer Meinung nach, von den folgenden Faktoren bestimmt:

  1. Der nationalen und internationalen Corona-Entwicklung und damit auch wirtschaftliche der wirtschaftlichen Entwicklung des Auslandes und Handelspartner
  2. Wie stark die Insolvenzwelle aber auch die Sparprogramme der Firmen ausfällt und damit und den Arbeitsmarkt beeinträchtigten. 
  3. Firmengründungen und Konsumverhalten

Bist Du Selbständig? Bitte nimm Dir ein 3 Minuten Zeit um unsere Umfrage auszufüllen.

>> Hier geht’s zu Kurzumfrage <<

Vielen Dank für Deine Teilnahme!

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